SoSe 2025 – 245_ME Terrassenwohnung


Aufgabenstellung

ME

Terrassenwohnung

Die Typologie des Terrassenhauses bietet eine vielversprechende Möglichkeit, urbane Dichte neu zu denken. Durch gestaffelte Ebenen und begrünte Außenräume stellt sie eine nachhaltige Alternative zur Zersiedlung der Stadtränder dar und trägt zur Steigerung der Vitalität in der Kernstadt bei. Urbane Nachverdichtung bedeutet mehr als nur eine Erhöhung des Bauvolumens – entscheidend ist, dass neue Gebäude einen sozialen und ökologischen Mehrwert für die Stadtgesellschaft schaffen. Naturbasierte architektonische Strategien setzen auf eine erhöhte urbane Lebendigkeit, die nicht nur zwischen, sondern auch auf und um die Gebäude entsteht, und verbessern so die Aufenthaltsqualität in privaten, kollektiven und öffentlichen Freiräumen.

Im Rahmen dieses Semesters untersuchen wir, auf einem Berliner Grundstück, mit experimentellen Gebäudeentwürfen neue Formen der Nachverdichtung. Dabei stellen sich zentrale Fragen: Kann die Typologie des Terrassenhauses eine größere Vielfalt an Wohnformen und Bewohnergruppen fördern? Wie beeinflusst die räumliche Anordnung der Terrassen das nachbarschaftliche Miteinander und das Gemeinschaftsgefühl? Inwieweit können Außenräume die soziale Interaktion stärken und gemeinschaftlich genutzte Flächen die Grenzen zwischen Privat- und Gemeinschaftsraum neu definieren? Wie kann Architektur nicht nur Raum bieten, sondern auch zur Klimaregulierung beitragen, Biodiversität fördern und ökologische Kreisläufe unterstützen?

Der Entwurf ist an das Seminar „Terrassenhäuser“ gekoppelt.

Die Lehrveranstaltung wird in Präsenz und ggf. mit Onlineanteilen durchgeführt.
Die Betreuung ist auch auf englisch möglich.

Start
08.04.2025, 10:00 Uhr

Exkursion Berlin
24.04.2025

Abgabetermin
15.07.2025

Team:
Jennifer O’Donnell, Yannick Guillen